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Mit überwältigender Zustimmung auf
der Mitgliederversammlung gewählt Von GÜNTER KURTZ*
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Wie alljährlich auf der Dezember-Mitgliederversammlung des VDS Berlin-Brandenburg gab es auch diesmal die Abstimmung über die Auszeichnung mit dem „Goldenen Band", der ältesten deutschen Auszeichnung durch Sportjournalisten, verliehen vom Berliner Verband erstmals 1927. Unter den 31 Teilnehmern der Mitgliederversammlung herrschte eine in den letzten Jahren selten erlebte Einmütigkeit. Vier Kandidaten waren vorgeschlagen worden. Auf das Handball-Urgestein Heiner Brand entfielen 24 Stimmen. Er wird nunmehr am 3. März 2012 beim „Frühlingsball des Sports" im Palais am Funkturm in Berlin das „Goldene Band" entgegennehmen. Er ist der erste Handballer in der Geschichte dieser Ehrung. Die sportlichen Meriten von Heiner Brand sind Legende: Er wurde Weltmeister als Aktiver (1978) und als Trainer (2007) der Nationalmannschaft, die er 14 Jahre lang betreute.
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Der VDSBB-Vorsitzende Hanns Ostermann konnte zuvor in seinem Bericht auf ein erfolgreiches Jahr mit zahlreichen Verbandsaktivitäten verweisen – insgesamt 13, womit der ehrenamtliche Vorstand an seine Grenzen gegangen ist. Da waren die gelungenen Jour-Fixe-Veranstaltungen bei den Eisbären Berlin in der O 2 World, mit dem Trainer der Frauenfußballerinnen von Turbine Potsdam, der Besuch der Galopprennbahn in Hoppegarten oder die ebenso emotionale wie sachliche Diskussionsrunde zur „Hall of Fame" und um „Täve" Schur. Da gab es die die Gemeinsamkeit fördernden Treffen wie traditionelle Sommerfahrt nach Templin und Sommerfest beim Berliner Fußball-Verband am Kleinen Wannsee sowie erst unlängst das VDS-Jahrestreffen in Koblenz, bei dem der Regionalverband Berlin-Brandenburg einmal mehr mit der stärksten Gruppe vertreten war. | ||
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Ein Wermutstropfen in diesem Erfolgsbecher: Die junge Generation, die ja einmal den Verbands-Staffelstab übernehmen soll, machte sich bedauerlicherweise weiterhin rar. Das erweckt den Eindruck, dass die Mitgliedschaft im Verband vielen jüngeren Kollegen lediglich dazu dient, in den Besitz des Presseausweises mit all seinen Vorteilen zu gelangen. Denn Schatzmeister Lutz Grotehusmann konnte darauf verweisen, dass es in diesem Jahr 17 Neuaufnahmen gegeben hat. Das hat sich aber leider nicht in ein wachsendes Engagement im Verband ausgewirkt, weshalb Jürgen Holz treffend bemerkte: „Der Verband wird insgesamt immer jünger, der Kreis der Teilnehmer an unseren Veranstaltungen dagegen immer älter." | ||
| Ein Sonderlob für ihr Engagement gab es für Jürgen Holz für seine Verdienste um den „Frühlingsball des Sports" und die Sommerfahrt, für Stefan Frase und Regina Hoffmann-Schon für ihr umsichtiges Wirken im Zusammenhang mit dem VDS-Treffen in Koblenz, Anneliese Weidner für ihre unermüdliche Tätigkeit in der Unterstützungskasse, für Peter Herrmann für die sichtbaren Fortschritte bei der Gestaltung unserer Internetseite, wobei ihn in seiner krankheitsbedingten Abwesenheit Hans-Jürgen Zeume glänzend ersetzte. Die finanzielle Situation unseres Verbandes ist laut Bericht des Schatzmeisters stabil und hat sich dank der Disziplin bei der pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge sogar leicht positiv gestaltet. |
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| In der lebhaften Diskussion ging es vor allem darum, wie man jüngere Kollegen erreichen und aktivieren könne, und um etliche Anregungen für weitere Verbandsveranstaltungen. Dabei wurden ein Jour Fixe im Vorfeld des 101. Berliner Sechstagerennens Ende Januar sowie ein Besuch des Sportmuseums in Berlin-Marzahn vorgeschlagen. Schließlich informierten Jürgen Zinke („Oranienburger Generalanzeiger") und Jens Trommer („Märkische Allgemeine Zeitung") über die Situation nach dem Wechsel ihrer Zeitungseigentümer. Als unmittelbar nächste Aktivität steht das Hallenfußballturnier am 12. Januar ins Haus, das auf Wunsch zahlreicher Mannschaften diesmal außerhalb der Ferienzeit von Berlin-Brandenburg und auch an einem anderen Ort, nämlich in Oranienburg stattfindet. Drei Jour-Fix-Veranstaltungen sind ins Auge gefasst: ein Blick hinter die Kulissen beim 101. Sechstagerennen Ende Januar in Berlin, das Thema „Sport und Gewalt" und im Vorfeld Olympias ein Besuch des Olympiastützpunktes in Potsdam. Und dann gibt es natürlich die Verleihung des „Goldenen Bandes" am 3. März auf dem „Frühlingsball des Sports" in Berlin. Die Modalitäten für die Ballgäste (Bestellungen der Eintrittskarten für unsere Verbandsmitglieder) werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. |
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Und nicht zuletzt der Hinweis noch für jene, die langfristiger planen, auf das VDS-Jahrestreffen Anfang Oktober, dessen Ausrichtung die Thüringer Kollegen übernommen haben. Schließlich gab es noch eine längst fällige Ehrung für Wolfgang Richter mit der Ehrennadel des VDS in Gold für mehr als 40-jähriges Wirken im Verband.
Vor Beginn der Mitgliederversammlung wurde der verstorbenen Kollegen Thomas Schwarz, Stephane Franke, Hans-Joachim Dellé, Heino Schmidtchen sowie des VDS-Ehrenpräsidenten Karl-Heinz Cammann gedacht, der kürzlich noch in Koblenz in bewährter Weise die Fäden des Skatturniers geknüpft hatte. Berlin, im Dezember 2011
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* Günter Kurtz,
Jahrgang 1932, |
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Aufnahmen: Regina
Hoffmann-Schon |
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