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Jour Fixe beim EHC Eisbären
Berlin:
Eine gelungene
Premiere
– mit Fortsetzung?
Immerhin 26 Mitglieder unseres Verbandes kamen zur
Premiere: Erstmals bei der traditionellen Jour-Fixe-Veranstaltungsserie
des VDS Berlin-Brandenburg warfen sie einen Blick hinter die Kulissen
eines deutschen Topvereins. Sie besuchten den EHC Eisbären Berlin, vor
der Wende als SC Dynamo Berlin im Wellblechpalast in Hohenschönhausen 15
Mal DDR-Meister und nach der Wende vierfacher deutscher Meister.
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Begrüßung der 26 Kollegen im Presseraum
durch Jürgen Holz. Im Hintergrund Pressesprecher Daniel
Goldstein
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Pressegespräch bei den Eisbären mit
Co-Trainer und Dynamo-Urgestein Hartmut Nickel, Manager Peter
John Lee, Moderator Stefan Frase und Eisbären-Pressesprecher
Daniel Goldstein (v.l.).
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Es war ein interessanter, aufschlussreicher Blick
hinter die Kulissen der O2 World am Berliner Ostbahnhof. Seit Herbst
2008 tragen die Eisbären in dieser multifunktionalen Arena ihre
Heimspiele aus – und das meist vor ausverkaufter Kulisse von über 14 000
Zuschauern. Eisbären-Pressesprecher Daniel Goldstein erwies sich als
sachkundiger Begleiter beim etwa einstündigen Rundgang durch die
Katakomben der Mehrzweckhalle, den VIP-Bereich bis zu den Suiten. Selbst
die gewieften Eishockey-Journalisten in dieser Runde erfuhren dabei
manches Neue. Beispielsweise, dass 52 der 59 Suiten ausgebucht sind, und
zwar vertraglich für drei Jahre zum Jahrespreis von 150 000 Euro.
Natürlich stehen sie den Nutzern für sämtliche der etwa 100 kulturellen
wie sportlichen Veranstaltungen im Jahr zur Verfügung.
Im anschließenden von Stefan Frase moderierten
Pressegespräch standen Manager Peter John Lee, seit 1995 bei den
Eisbären, erst als Spieler, dann als Trainer und schließlich seit 2000
als Manager, sowie Co-Trainer Hartmut Nickel, ein Dynamo-Urgestein,
einst bei Dynamo Weißwasser und in Berlin spielend, für eine knappe
Stunde Rede und Antwort. Die Premiere klang schließlich mit dem Besuch
des vorletzten DEL-Vorrundenspiels der Eisbären gegen den Aufsteiger EHC
München aus. Allerdings mit Sicht der Jour-Fixe-Teilnehmer aus ganz
anderer Perspektive, nämlich nicht von der Pressetribüne aus, sondern
auf dem sogenannten Familienblock.
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Journalisten mal anders platziert: auf der Tribüne
des Familienblocks beim vorletzten DEL-Vorrundenspiel des EHC
Eisbären Berlin gegen den Aufsteiger EHC München
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Die stimmungsvolle Kulisse in der mit 14
200 Zuschauern wieder einmal ausverkauften O 2 World.
Fotos : Regina Hoffmann-Schon
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Mit der Schlusssirene und dem 2:1-Sieg der Eisbären
endete ein für alle langer Tag, denn der größte Teil war mehr als sechs
Stunden für diese von Jürgen Holz organisierte Jour-Fixe-Premiere auf
den Beinen. Mancher sogar noch mehr, wie Leichtathletik-Fachkenner Peter
Grau, der selbst den weiten Weg von Neuruppin nach Berlin nicht scheute,
„um sich diesen Jour Fixe nicht entgehen zu lassen“, wie er gestand.
Resonanz und Echo könnten indes darauf schließen
lassen, den „Blick hinter die Kulissen“ irgendwann fortzusetzen mit
weiteren Topvereinen aus Berlin und Brandenburg wie Hertha BSC
(Fußball), Alba Berlin (Basketball), Füchse Berlin (Handball) oder
Turbine Potsdam (Frauenfußball). Ein guter Anfang ist gemacht.
joh
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